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Hitzestress auf Geflügeltransporten: Wo Verbesserungen möglich sind

Hohe Temperaturen stellen Geflügeltransporte vor besondere Herausforderungen. Der Schweizer Tierschutz STS setzt sich deshalb für bessere Bedingungen während des Transports ein. Entscheidend sind dabei nicht allein die Aussentemperaturen, sondern die tatsächlichen Bedingungen für die Tiere.


An heissen Sommertagen geraten Tiertransporte wiederholt in den Fokus. Besonders anspruchsvoll ist die Situation bei Geflügeltransporten. Hühner reagieren äusserst empfindlich auf hohe Temperaturen und können überschüssige Körperwärme nur begrenzt abgeben. Gleichzeitig sind einfache Lösungen oft nicht vorhanden. Weder können sämtliche Geflügeltransporte ausschliesslich nachts stattfinden, noch lassen sich Schlachtungen bei Hitze beliebig verschieben.

Nicht die Aussentemperatur allein ist entscheidend

Ob Tiere während eines Transports tatsächlich unter Hitzestress leiden, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Aussentemperatur allein sagt darüber noch wenig aus.Entscheidend sind die Bedingungen dort, wo sich die Tiere im Fahrzeug befinden. Wichtig sind auch die Luftfeuchtigkeit, die Luftzirkulation, die Anzahl Tiere sowie mögliche Wartezeiten beim Verladen, während der Fahrt oder am Zielort. Teilweise können schon kleine Veränderungen bei Lüftung oder Wartezeiten das Tierwohl erheblich beeinflussen.

Der STS hat das Thema bereits aufgegriffen

Der STS berücksichtigt das Thema Hitze bereits heute in seinem Richtlinienentwurf für Tiertransporte. Darin ist unter anderem festgehalten, dass Transporte an die Wetterbedingungen angepasst werden müssen. Zudem sollen unnötige Wartezeiten vermieden und Tiere bei extremer Hitze besonders geschützt werden. Gleichzeitig erhebt der STS bei Transportkontrollen bereits heute Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsdaten. Ziel ist es, die tatsächlichen Bedingungen für die Tiere besser zu verstehen und Verbesserungen gezielt dort anzusetzen, wo sie am meisten bewirken.

Verbesserungen müssen den Tieren nachweislich helfen

Aus Sicht des STS besteht insbesondere bei der Lüftung von Fahrzeugen, beim Verladen der Tiere und bei den Abläufen entlang der gesamten Transportkette Verbesserungspotenzial. Künftige Anforderungen sollten sich zudem möglichst auf Messdaten und praktische Erfahrungen stützen. Gerade bei Geflügeltransporten braucht es konstruktive Lösungen gemeinsam mit Landwirtschaft, Transporteuren und Verarbeitungsbetrieben. Nur so lassen sich langfristig bessere Bedingungen für die Tiere erreichen.

Der STS setzt sich dafür ein, die Bedingungen bei Tiertransporten während Hitzeperioden weiter zu verbessern. Ziel sind Lösungen, die den Tieren nachweislich helfen und das Risiko von Hitzestress wirksam reduzieren. erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet.

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